Die Päonie, allseits bekannt als Pfingstrose, gehört zu den größtblütigen Gartenpflanzen. Sie können Halbsträucher, Strauchpfingstrosen oder Staudenpfingstrosen sein. Die Pfingstrosen sehen wunderschön aus und werden oft als Zierpflanzen in Gärten verwendet.

Breite Auswahl an Päonien-Sorten

pfingstrosen-paeonien-sorten-einpflanzen-pflegeEhemals gehörten sie zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaeae), was aber nach genaueren Untersuchungen widerlegt wurde. Heute gehören sie der Gattung der Pfingsrosengewächse( Paeoniaceae) an. Unter dieser Gattung gibt es insgesamt 32 Sorten, dabei ist in Europa die sogenannte Bauernpfingstrose (Paenia Officinalis) am bekanntesten. Obwohl die Pflanze leicht giftig ist, wurde sie in China eine lange Zeit zu medizinischen Zwecken gezüchtet. Sie sollte angeblich ein gutes Mittel gegen Gicht sein. Da diese Theorie nie nachgewiesen werden konnte, gilt sie heute, auch in China, zu den Zierpflanzen. Ihre Blütezeit variiert je nach Sorte und kann von Frühsommer bis Sommer in voller Pracht dauern. Das Pfingsrosengewächs ist eine pflegeleichte Pflanze und bevorzugt einen festen Standpunkt.

Die Strauchpfingstrosen, die größere Variante

Die Strauchpfingstrosen können bis zu 1,50 Meter groß werden und sind dadurch nicht nur für große Gärten geeignet, sondern auch für kleinere. Ihre Blüten können einen Durchmesser von bis zu 25 Zentimeter erreichen und sind dadurch sehr imposant. Die Auswahl an Strauchpfingstrosen ist groß und mit über 1000 Sorten ist für jeden etwas dabei. Die meisten Pflanzen gehören zu den Suffruticosa-Hybriden, welche in weiß-rosa erblühen. Wer diese Farben nicht ansprechend findet, kann auch die Lutea-Hybriden wählen. Sie haben gelbe bis dunkelrote Blüten. Eine andere, auch sehr bekannte Sorte ist die Rockii-Hybride, welche neu gezüchtet wurde. Sie sind besonders frosthart und haben eine große Widerstandskraft gegen eine Pilzerkrankung.

Im Herbst sollten die Pflanzen eingebettet werden, damit sie vor dem Winter noch ausreichend auswurzeln können. Diese Pflanze ist winterhart und treibt im späten Frühling bzw. frühen Sommer wieder aus. Um ein zu frühes Austreiben zu vermeiden, kann man eine Schicht Mulch auf die Pflanze streuen. Dennoch darf man nicht vergessen, diese nach der Frostzeit wieder zu entfernen, da sonst doch eine Pilzerkrankung folgen könnte. Die Strauchpfingstrosen fühlen sich am wohlsten in einem Boden, der leicht säuerlich bis hin zu alkalisch ist.

Die kleinere Variante sind die Staudenpfingstrosen

Der kleine Bruder der Strauchpfingstrose ist die Staudenpfingstrose. Sie kann 60-100 Zentimeter groß werden. Die Blüten sind etwas kleiner, dennoch nehmen sie sich nichts an Schönheit und Geruch. Sie bevorzugen durchlässigen Boden, der dennoch nicht zu feucht oder zu humusreich sein darf, da sonst Krankheiten wie Pilzbefälle begünstigt werden können. Wenn die wunderschönen Blüten verwelkt sind, sollte diese umgehend abgeschnitten werden. Im Oktober bzw. Anfang November sollten die vertrockneten Stängel dicht über den Boden abgeschnitten werden, damit sie im folgenden Jahr in voller Blüte erscheinen können. Die beliebteste Pflanze ist hier die Festiva Maxima. Sie kann bis zu 80 Zentimeter groß werden und gilt als robust. Sie bevorzugt einen sonnigen Platz und ist daher nicht geeignet für eine Einpflanzung unter Bäumen. Der Wurzelstock sollte drei bis fünf Zentimeter unter der Erde sein,er bevorzugt einen festen Standpunkt.

Volle Blütenpracht im Frühling und Frühsommer.

Wer schon im Frühling einen wunderschönen Garten mit großen Blüten und wunderbaren Duft haben möchte, sollte immer wieder auf Pfingstrosen-Stauden oder Sträucher zurück greifen. Sie sind besonders pflegeleicht und müssen nicht jedes Jahr neu eingepflanzt werden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und sie lassen sich leicht durch Trennen des Wurzelballens vermehren.