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Nachricht |
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Verfasst am:
29.06.2008 12:41
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Anmeldungsdatum: 29.06.2008
Beiträge: 1
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Hallo,
vielleicht könnte auch ich einige gute Ratschläge bekommen!
Ich möchte ein Hochpodest ( optisch vorstellbar wie eine Terrasse) an eine bestehende Halle anbauen, einen Bauplan brauche ich nicht, daher handelt es sich um kein prüfbares Bauvorhaben, dennoch möchte ich mir sicher sein, dass mein Hochpodest stabil ist. Ich habe mich wohl mit Leuten auf dem Bauamt unterhalten aber mir kommt es vor als sind dies Leute die in Miete wohnen, auf dem Amt ihre Zeit "absitzen" und durch Weisheit aus Büchern zu wohl hervorragenden Theoretikern wurden, dennoch hätte ich gerne ein paar gute Ratschläge von Leuten die, die Materie auch aus der Praxis kennen.
Die Halle an die ich das Hochpodest anbauen bzw. einbauen möchte ist 10 mtr. lang und 5 mtr. breit. Mit der Breitseite ist sie an einer Strasse angebaut von der das obere Stockwerk eben zu begehen ist. Darunter liegen zwei weitere Stockwerke. Die Halle wurde früher als Werkstatt genutzt. Die Räume darunter dienten als Lager. Oben war die Halle ebenerdig befahrbar, die Räume darunter waren bzw. sind durch eine danebenliegende Treppe und einen kleinen Aufzug erreichbar.
Die Halle steht nun seit einiger Zeit leer, der Aufzug ist entfernt, die Treppe geht in 5 Meter Entfernung neben der Halle hinunter zu den unteren Räumen. In Höhe des Treppenaufgangs, der auf gleicher Höhe liegt wie der Eingang des mittleren Stockwerks, möchte ich nun dieses Hochpodest anbringen und zwar zwischen Halle und Treppe. Die Grösse des Podests wird demnach auch 10 mtr. lang und ca. 4 mtr. breit. Die Halle ragt mit ihrer Länge strassenabgewandt in mein Grundstück hinein. Das Grundstück selbst ist ein abschüssiges Wiesengrundstück. Vor dem Bau der Halle handelte es sich um eine schräge Anhöhe. Mit dem Bau der Halle wurde das Grundstück teilweise abgetragen. Von der Strasse abwärts wurde eine 2,50 mtr. hohe Stützmauer gezogen die, die Sicherheit der Strasse gewährleistet. In diese Stützmauer wurde die abgehende Treppe eingelassen. Die Stützmauer sitzt auf einem Fundament von welchem ich die Höhe nur ca. auf einen Meter schätzen kann. Die Breite des Fundaments der Mauer, setzt sich zusammen aus der Stärke der Mauer, plus 120cm, die als Zugang zum mittleren Stockwerk dient. Nun möchte ich mein Hochpodest vorne auf dem 120cm breiten Fundament vor der Mauer auflegen. Am hinteren Ende jedoch ist eine Höhe von ca. 2.50 mtr zu unterbauen. Ich habe mir daher überlegt ein kleinen Mauerdurchbruch unmittelbar unter der Bodenplatte ( betonierte Decke ) des mittleren Stockwerks zu machen wodurch ich einen insgesamt 9 mtr. langen Balken durchschiebe, so, dass dieser schon auf beiden Seiten des Mauerwerks der Halle aufliegt, der somit unmittelbar unter der Decke des unteren Raumes entlangläuft. Im unteren Raum wollte ich diesen Träger nochmals 4 mal mit einem Balken unterkeilen. Die Stützbalken zum unterkeilen des Trägers wollte ich auf dem Bodenfundament mit Balkenschuhen verschrauben. Den Träger wollte ich mit den Stützbalken durch Eisenlochplatten verbinden, bzw. wollte ich den Träger noch zwischen den Stützbalken in die Decke verschrauben. Der freiliegende und aus der Mauer hervorragende Teil des Trägers wollte ich 4 mal mit einem doppelten Stützträger unterfangen. Dabei riet man mir, ich könne dafür die eindrehbaren Balkenschuhe nehmen die man so ca. 60 cm ins Erdreich drehen kann. Da es sich aber bei dem Untergrund um reinen Wiesenboden handelt der auch noch viele Monate des Jahres ziemlich nass ist, traue ich dieser Technik mit diesen einschraubbaren Balkenschuhen nicht. Ich habe mir daher überlegt eine Auskofferung vorzunehmen in der Grösse von 1 mtr. breite, 4 mtr. länge und einer Höhe von 40cm. Meine Balkenschuhe befestige ich an einer Baumatte dieses Umfangs und sicher diese so, dass die Matte in Höhe von 20 cm sitzt, die Balkenschuhe jedoch über die 40 cm Oberkante herausragen und giesse dann einen Betonblock von 40 cm Höhe und einem Umfang von 1x4 mtr. mit 0-32 er Beton aus. Der Bodenaufbau des Podests sollen ebenfalls Balken sein die ich vorne auf das Fundament der Stützmauer auflege und damit verschraube und hinten auf den Träger auflebe und verschraube. Darüber sollen entgegengesetzt Baubohlen verschraubt werden die, die behgehbare Fläche bilden.
Auf diese Fläche soll dann z. B. ein Gartenhäuschen aufgestellt werden. Das ganze soll als Sitzfläche genutzt werden wo dann auch so manche Gartenparty gefeiert werden soll da meine Kinder das mittlere Geschoss der Halle als Partykeller ausgebaut haben. Meine Frage wären nun: Hält diese Konstruktion das Vorhaben sicher durch? Wie stark müsste der Trägerbalken ( von insgesamt 9 mtr. länge) mindestens sein? Reicht das Fundament? Wie stark müssten die Balken zum Bodenaufbau mindestens sein und in welchem Abstand müssten diese liegen? Muss ich weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen die ich bisher nicht bedachte?
Wie ich bereits erwähnte gibt es dafür keine Baugenehmigung da das ganze in der Ortsbebauung liegt. Dazu handelt es sich um kein Bauwerk das mehr als 50qm umbauten Raum hat mit einer eigenen Feuerstelle. Ebenso berührt es keine Nachbargrenzen bzw. ist davon in mehr als gesetzlich notwendigem Abstand entfernt. Aus diesen und noch weiteren Gründen erklärte man mir, dass dafür keine Baugenehmigung notwendig sei und ich daher auch keine bekäme. Allerdings dürfte ich das ganze Vorhaben errichten allerdings nur in Holzbauweise.
Ich hoffe, dass es erfahrene Leute gibt die meine Erklärung nachvollziehen können und mir entsprechende Ratschläge geben können. |
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Verfasst am:
27.09.2010 14:10
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Anmeldungsdatum: 27.09.2010
Beiträge: 2
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